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Office Pakete und App-Stores

Natürlich nutze ich sehr of Office Pakete zum Schreiben von Texten, für Kalkulationen und alles Mögliche. Der Funktionsumfang dieser Programme ist in den letzten Jahren ja geradezu explodiert. Ich bezweifle, daß überhaupt jemand den vollen Funktionsumfang nutzt und schätze eher, daß mehr als 80% der Nutzer höchsten 20% des Funktionsumfangs nutzen.

Was ich mich schon länger frage ist, warum die Hersteller, in erster Linie natürlich Microsoft aber das ist auch für viele andere Produkte denkbar, solche Produkte nicht so verkaufen, wie es bei anderer Software längst üblich ist. Über einen sogenannten App-Store (auch wenn das Wort noch so häßlich ist, das werden wir nicht mehr los). Bei Spielen ist es doch fast schon die Regel, daß man so ein Programm kauft und dann mit solchen "In-App-Käufen" aufhübscht. So könnten doch auch Office Programme in einer Grundversion verkauft werden und darüber hinaus gibt es dann jede Menge Zusatzmodule (Zitate, Serienbriefe und, und, und), die man als Modul dazu kauft, wenn man das braucht. Man könnte die Kundenbedürfnisse, nach denen sich alle ja angeblich richten, doch paßgenau erfüllen, wenn der Nutzer sich, das was er gerne hätte einfach dazu kauft, wie im Supermarkt. Wenn man im Supermarkt einkaufen geht, dann kauft man ja auch nicht das ganze (sinnverwirrende) Sortiment, oder?

Also Microsoift, das wäre doch mal eine Innovation, wenn man sich seine Komponenten so zusammenbasteln könnte, daß es eben paßt und man dann auch nur das hat, was mal wirklich will (und benutzt).



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