Blog


Endlich mal wieder

... einfach nur Fotos machen. Heute war es endlich mal wieder so weit. Ich hatte Zeit und das Wetter war gut. Tolles Licht, kein ganz blauer Himmel, sondern auch ein paar harmlose Wölkchen und, nicht zu unterschätzen, für Januar viel zu mild. Ideal, um mal wieder Wasservögel abzulichten.


Seit ich hauptsächlich mit einer "Einser" von Canon photographiere hat sich die Ausschußrate drastisch reduziert. Bei solchen "Shootings" habe ich normalerweise mein 500er, meist mit dem 1.4 fach Extender dabei. Der Autofokus wird dann bei sich schnell bewegenden Motiven zwar deutlich langsamer, es geht aber noch ganz gut. Die Abbildungsqualität ist insgesamt, wie man ja an vielen anderen Stellen lesen kann, schlicht toll. Allerdings bin ich fast immer mit meinem Einbeinstativ (Manfrotto) unterwegs, da die Ausrüstung für ausschließlichen Freihandgebrauch zwar durchaus tauglich ist, aber wenn man länger auf die Tierchen wartet, werden die Arme schon schwer, das ist dann mit Stativ schon wesentlich angenehmer.

Diesmal hat ich Glück und konnte Kormorane erwischen, die sich gerade in der Sonne trockneten, daneben gab es noch ein paar Schwäne und Möven im Flug. Insgesamt ein durchaus erfolgreiches "Shooting". Die Bilder sind in der neu eingerichtete Sektion "Aktuell" auf der Photo-Hauptseite zu sehen und wandern dann im Laufe der nächsten Wochen in ein entsprechendes Archiv. Vielleicht wird das mal so eine Art "Photo-Blog".


Bildersprache

Schon seit längerem gibt es in der Werbung ja die Tendenz Aufmerksamkeit zu erregen, indem die Schreibung einzelner Wörter nun, sagen wir mal, kreativ verändert wird. Man denke nur an "Da werden Sie geholfen", oder "Sooo! muß Technik". Jetzt ist mir eine Werbung aufgefallen, die das ganz subtil im Rahmen der Bildsprache adaptiert. In der Bildsprache der Werbung ist ja auch Vieles möglich. Das Photoshop Magazin "DOCMA" hat in jeder Ausgabe ganz wunderbare Beispiele für Bildfehler. Die sind allerdings in der Regel (das hoffe ich doch) ungewollt. Da stimmt die Perspektive nicht, dort fehlt ein Schatten oder geht in die falsch Richtung und so weiter...

Die Firma Peek & Cloppenburg hat jetzt mit ihrer neuen Kampagne das auf ganz subtile Weise umgesetzt. Es sind eigentlich immer nur Kleinigkeiten die nicht stimmen, aber sie sind da. Vermutlich wird man so - unbewußt - zum Hinsehen verleitet. Auf jedem Plakat ist der Schriftzug "SALE" zu sehen und ein Buchstabe fällt immer heraus, er steht quasi hinter dem Motiv. Insgesamt eine interessante Idee, die aber auch zeigt, daß es wohl immer schwieriger wird, die Aufmerksamkeit der Werbekunden zu gewinnen. Wie dem auch sei, ich habe die Plakate in meine diesbezügliche, stetig wachsende, Sammlung aufgenommen und eine wirklich interessante Seite im Netz habe ich "beim Googeln" rund um Werbetexte auch noch gefunden: Klick!.

Blurb

Leider stellte Apple ja die Entwicklung von Aperture ein. Ich verwalte meine Bilder ja schon seit langer Zeit mit Lightroom von Adobe, aber Fotobücher habe ich schon immer mit Aperture gemacht. Diese Bücher sind zwar nicht gerade billig, aber qualitativ absolut hochwertig und darüber hinaus ist das integrierte Modul zum Erstellen der Bücher einfach klasse, es läßt dem Autor jede Menge Freiheiten layouts auch selbst zu gestalten. Schade Apple, daß das nun ein Ende hat.

Also: Umstieg auf eine Alternative. Für mich heißt das Lightroom mit dem "Buchdrucker" Blurb. Bei der Gestaltung des Layouts hat man (leider) nicht die Möglichkeiten die einem Aperture bietet, oder besser geboten haben wird, aber man kann trotzdem mit überschaubarem Aufwand ansprechende Bücher gestalten. Der Vorteil, für mich zumindest, ist, daß die Gestatlgun direkt in dem Programm erfolgt, daß ich auch zur Verwaltung der Bilder benutze.

Nun halte ich also das erste Fotobuch des Anbieters Blurb in Händen. Die Druckqualität der Bilder ist insgesamt sehr gut, in etwa vergleichbar mit den Fotobüchern die aus dem Hause Apple kommen. Die Einbandgestaltung macht jedoch keinen solchen wertigen Eindruck wie die Apple Fotobücher, es fehlt auch der papierne Schutzumschlag und das Deckblatt sowie die Innenseite der Buchdeckel sind nicht mit solch schwerem Papier ausgestattet wie bei Apple. Was mir persönlich allerdings nicht so gut gefällt ist, dass man bei der Gestaltung des Einbands nicht die Möglichkeiten hat, die Apple bietet. Man gibt im Grunde den Titel des Buches an und wählt ein Bild aus, danach übernimmt die Einbandgestaltung die Software (d.h. im Grunde druckt diese den Titel auf das Bild und mehr nicht). Bei Apple hat man hier die Möglichkeit dem Einband ein Layout zuzuweisen was, wie gesagt, mir etwas besser gefällt.

Trotzdem sieht das gedruckte Exemplar insgesamt sehr gut aus. Vom Format her ist das Großformat der Blurb Fotobücher etwas größer als das entsprechende Apple Produkt.

Fotobuch Blurb

Fotobuch Apple


mehr anzeigen